Mögliche Legierungen
Für die mechanischen Werkstoffkennwerte von Schmiedeteilen aus Aluminium-Knetlegierungen ist die DIN EN 586-2 gültig.
Die in dieser Norm aufgeführten Kennwerte können in jedem Schmiedeteil auf Wunsch prozesssicher nachgewiesen werden. Dazu werden LEIBER-Group-spezifische thermomechanische Behandlungen an den Schmiedeteilen durchgeführt.
Die genannten Vorzugswerkstoffe nach dieser Norm sind:
| EN AW- 2014 | EN AW- 2024 | EN AW- 5083 |
| EN AW- 5754 | EN AW- 6082 | EN AW- 7075 |
Für alle weiteren Aluminium-Knetlegierungen gilt die Norm DIN EN 755-2.
Die darin definierten mechanischen Eigenschaften und Zustände sind für stranggepreßte Stangen in der folgenden Tabelle angegeben:
! Tabelle: Spezielle Anwendungen von Aluminium-Legierungen
! Wichtig dabei: Der Werkstoff-Zustand ist nach DIN EN 515 genau zu definieren:
| Beispiele | |
| EN AW-6082 / F: | F: Herstellungszustand, keine Grenzwerte für die mechanischen Eigenschaften festgelegt |
| EN AW-6082 / T6: | T6: lösungsgeglüht und warmausgelagert |
| EN AW-6082 / T7: | T7: lösungsgeglüht und überhärtet (warmausgel.) |
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EN AW-6082 / H112: |
H112: durch Warmumformung oder eine begrenzte Kaltumformung geringfügig kaltverfestigt (mit festgelegten Grenzwerten der mechan. Eigenschaften) |
Entnahme der Zugproben aus den Schmiedeteilen:
Je nach Entnahme (Position der Zugproben), ergeben sich unterschiedlich hohe Festigkeitswerte in unterschiedlichen Richtungen:
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Prüfrichtung L: |
Richtung liegt parallel zum Hauptfaserverlauf / höhere mechanische Kennwerte |
| Prüfrichtung T: | Richtung liegt nicht parallel zum Hauptfaserverlauf / niedrigere mechanische Kennwerte |
! Tabelle: Vergleich von physikalischen Eigenschaften (EN AW-1050A zu AW-7075) !





